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Mobirise

Das Angebot soll Frauen, die an einer Suchterkrankung leiden, den notwendigen Schutz und die entsprechende therapeutische, pädagogische und medizinische Betreuung zur Erarbeitung einer selbständigen und suchtfreien Perspektive bieten.

Aufnahmevoraussetzungen:

Suchtmittelerkrankung
Keine Pflegebedürftigkeit
Alter bis 60 Jahre
Mindestgewicht von BMI 16
Abgeschlossene Entzugsbehandlung
Bereitschaft zur Zusammenarbeit

Das Angebot beinhaltet

Wohneinheiten mit Aufenthalts- und Gruppenraum für 8 Frauen in einem separaten Wohnbereich
Betreuung der Frauen durch ausschließlich weibliche Fachkräfte
Gruppentherapeutisches Angebot für Frauen mit Suchtproblematik
Vermittlung von Skills bei SVV (selbstverletzendem Verhalten), Umgang mit Stimmungsschwankungen, Rückfallprävention etc.
Psychiatrische Vernetzung bei medikamentös gestützten Therapien
Individuelle Therapieplanung, die sich an den Möglichkeiten, Bedürfnissen und Zukunftsvorstellungen der einzelnen Frau orientiert
Beratung in Fragen der sozialen und beruflichen Integration und der Freizeitgestaltung

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Diese Gruppe von Männern bewohnt einen eigenen Wohnbereich. Im cleanen Umfeld werden Möglichkeiten zur Abgrenzung von der Szene geboten. Die Selbstreflexion, der Abgleich von Realitäten und das Erarbeiten von machbaren Zukunftsperspektiven steht im Mittelpunkt der Arbeit.

Die Angebote Wohnen und Arbeiten können entsprechend dem festgestellten Hilfebedarf auch einzeln genutzt werden. Das heißt, wir bieten Tagesstruktur an für Menschen, die außerhalb der Einrichtung leben. Außerdem ist es möglich, nur den Wohnbereich ohne den Baustein Arbeitstraining zu nutzen.

Die Angebote gelten auch für Klienten mit Doppeldiagnosen.

Für diese Gruppe finden aktivierende Angebote zur sozialen Wiedereingliederung
statt. Es werden im Rückgriff auf vorhandene Fähigkeiten neue Handlungsmöglichkeiten
und Perspektiven erarbeitet. Auch diese Gruppe bewohnt einen separaten
Wohnbereich.

Die Angebote Wohnen und Arbeiten können entsprechend dem festgestellten Hilfebedarf auch einzeln genutzt werden. Das heißt, wir bieten Tagesstruktur an für Menschen, die außerhalb der Einrichtung leben. Außerdem ist es möglich, nur den Wohnbereich ohne den Baustein Arbeitstraining zu nutzen.

Die Angebote gelten auch für Klienten mit Doppeldiagnosen.

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Durch ein vielfältiges und differenziertes Arbeitsangebot wurden die Voraussetzungen geschaffen, sowohl auf die individuelle Leistungsfähigkeit, als auch auf das jeweilige Integrationsziel einzugehen.


Die verschiedenen Arbeits- und Trainingsbereiche unterteilen sich in folgende Bereiche:

Montage und industrielle Fertigung
Garten und Grünanlagen
Holzwerkstatt
Küchentraining
Hauswirtschaft

Bedeutung erlebnispädagogischer Unternehmungen:
- Grenzsituationen erleben mit sich, anderen Mitmenschen und der Natur
- eine realistische Selbst- und Fremdeinschätzung des Handelns entwickeln
- Ängste überwinden und Emotionen kontrollieren
- ermutigt werden, selbstbewusster auf zukünftige Anforderungen zu reagieren

Freizeitprogramm
Wandern – Kegeln - Schwimmen – Aktionstage – Fußball – Hallensport – Billard – Kickern – Angeln – Radeln – Bootfahrten – Kino – Museen - Tiergarten 

Wichtiger Bestandteil unseres Angebotes ist neben der medizinischen Versorgung, die Anleitung und Motivation zu einer angemessenen Körperpflege.
Der Verantwortungsvolle Umgang mit der eigenen Gesundheit soll neu vermittelt werden. Dazu gehört das Wissen, wie man die Entstehung von Krankheiten vorbeugt, wie man bestmöglich mit einer Krankheit lebt und eine Verschlechterung verhindert.

Angebot für Frauen

Die Eingangsphase
In dieser Zeit soll sich die Klientin mit ihrem persönlichen Werdegang und ihrer Erkrankung auseinander setzen.

Therapeutische Inhalte sind:

Verstärkte Abstinenzkontrollen
Suchtverlauf schreiben oder Suchtgeschichte in der Bezugsgruppe vorstellen
Einen persönlichen Wochenplan erarbeiten und einhalten
Verbindliche Teilnahme an der erarbeiteten Tagesstruktur

Bei Suchtmittelrückfälligkeit findet eine individuelle Aufarbeitung mit der Bezugstherapeutin statt.

Die Intensivphase
Das ist die Zeit zwischen der 3- monatigen Eingewöhnungsphase und der Planung der Entlassungsphase Schwerpunkte dieser Phase sind das Erarbeiten von Problemlösungen und das Einüben veränderter Reaktions- und Verhaltensweisen.
Teilnahme an freiwilligen Programmpunkten wie Freizeitgruppen (Spaziergang, Kegeln, Walking, Schwimmen etc.) oder an Kreativangeboten

Die Entlassungsphase
Diese Phase beginnt 3 Monate vor der geplanten Entlassung. Wenn möglich erfolgt eine mehrtägige Abstinenzerprobung außerhalb des Hauses.
Besuche beim Arbeitsamt, und auch bei der zukünftigen Beratungsstelle werden durchgeführt. Externe Praktika zur beruflichen Wiedereingliederung finden in dieser Zeit statt. Auch im Therapiealltag werden Möglichkeiten zu Unternehmungen ohne Begleitung verstärkt